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Der Zyklus
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Die zweite Zyklusphase

Die Eizelle braucht etwa vier Tage, um durch den Eileiter in die Gebärmutter zu wandern. Die zurückgebliebenen Eihüllen verwandeln sich in den sogenannten Gelbkörper der das
Gelbkörperhormon Progesteron produziert. Er sorgt dafür, daß die Gebärmutterschleimhaut dicker wird und gut durchblutet ist, falls es zu einer Schwangerschaft kommen sollte. Wenn nicht, sinkt der Hormonspiegel, und die Schleimhaut beginnt sich zu lösen. Die Menstruation beginnt.

Ein Zyklus muß nicht 28 Tage umfassen. Er kann von Frau zu Frau unterschiedlich sein - Hauptsache er ist regelmäßig. Als normal gelten Zykluslängen von 25 bis 35 Tagen. Als Zyklus wird die Zeit zwischen dem ersten Tag der Regelblutung und dem letzten Tag vor der nächsten Regelblutung bezeichnet.

Was passiert bei der Monatsblutung?

Die Monatsblutung wird ausgelöst in der Gebärmutter. Die Gebärmutter ist etwa so groß wie eine Birne, mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Diese Schleimhaut ist am Anfang recht dünn und wird während des Zyklus immer mehr aufgebaut. Wenn sich kein befruchtetes Ei innerhalb von 10 bis 14 Tagen nach dem Eisprung einnistet, beginnt die dick ausgepolsterte Schleimhaut in der Gebärmutter aufzubrechen und abzubluten. Die Menstruationsflüssigkeit besteht also keineswegs nur aus Blut, sondern zur Hälfte aus Schleim und Schleimhautstückchen. Deshalb ist sie auch nicht blutrot, sondern eher etwas bräunlich.

Eine Blutung dauert normalerweise zwischen vier und sechs Tagen. Es werden in dieser Zeit etwa 60 bis 80 Milliliter Blut ausgeschieden. Das entspricht etwa der Hälfte des Inhalts einer Kaffeetasse. Den meisten Frauen und Mädchen kommt es viel mehr vor.



 
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