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Hormonelle Methoden
Seite 2

Die Wirkung hormonaler Kontrazeptiva

Bei der hormonalen Verhütung werden von außen Hormone eingeschleust, die den körpereigenen Hormonen sehr ähnlich sind. Dadurch wird die Produktion der körpereigenen Hormone, sowohl in der Hirnanhangdrüse als auch im Eierstock zum Teil unterdrückt. So wird die Ausreifung der Eizelle gleich zu Beginn des Zyklus verhindert. Es kann weder zum Eisprung noch zur Befruchtung kommen. empf04.jpg

















Andererseits wirkt die hormonale Verhütung dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut entgegen. Darum wird die Monatsblutung bei hormonaler Verhütung deutlich schwächer oder entfällt bei manchen Frauen ganz. Das ist allerdings auch von der Art der künstlichen Hormone abhängig. Ein weiterer Schutzmechanismus zeigt sich direkt am Muttermund. Hier befindet sich ein Schleimpfropf, der während der "befruchtungsfähigen" Tage für Spermien durchlässig wird. Dies wird ebenfalls durch die hormonale Kontrazeption verhindert. Dadurch können die Spermien nicht in die Gebärmutter aufsteigen und die Befruchtung wird verhindert.

Die Wirkung der hormonalen Verhütungsmethoden:

  1. Den Eisprung verhindern
  2. Den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut vermindern
  3. Den Schleimpfropf am Eingang der Gebärmutter verdicken

Welche hormonellen Verhütungsmittel gibt es?


 
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