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Brustkrebs - Mamma-Carcinom |
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Metastasen:
Die Streuung von Krebszellen in den Körper, sogenannte
Tochtergeschwülste, nennt man Metastasen. Die Formel hierfür heißt M,
wobei M0 für fehlende Metastasen und M1 für Vorhandensein von fernen
Tochtergeschwülsten steht.
Hormonrezeptoren:
Die Krebszellen tragen an ihrer Zelloberfläche bestimmte ‘Antennen’,
sogenannte Hormonerezeptoren, an denen sich die die Hormone aus der
Blutbahn anbinden können. Das Vorhandensein von Rezeptoren für die
Hormone Östrogen und für Progesteron ist ein wichtiges Anzeichen für
das Maß an ‘Bösartigkeit’ der Zellen uns somit ein Hinweis auf den
weiteren Verlauf der Erkrankung (Prognose). Außerdem bieten diese
Rezeptoren einen Angriffspunkt für die Behandlung des Brustkrebses (z.
B. mit Anti-Hormonen, siehe hinten).
Tumormarker:
Es gibt bei manchen Formen des Brustkrebes im Blut nachweisbare Stoffe
der Krebszellen, die sogenannten Tumormarker. Wenn sie vor der
Operation erhöht sind, kann man in der Nachsorge einen
Behandlungserfolg durch das Verschwinden dieser Tumormarker erkennen.
Früherkennung
Frauen sollten monatlich ihre Brust abtasten und auf Veränderungen
achten. Der beste Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung ist im Anschluß
an die Periode, nach den Wechseljahren zum besseren Merken zum Beispiel
immer am ersten Tag des Monats.
Zu achten ist auf neu
aufgetretene Knoten oder Verhärtungen der Brust, Einziehungen der Haut
oder Brustwarze beim Heben der Arme, Absonderungen aus der Brustwarze,
Rötung der Brust und Schwellungen in der Achselhöhle. Eine gute Seite
im Internet zur Selbstuntersuchung finden Sie hier: http://www.sicher-fuehlen.de/
Einmal im Jahr wird von der Krankenkasse ab dem 30. Lebensjahr eine
Untersuchung durch Abtasten der Brust und Achselhöhle durch den Arzt im
Rahmen der Krebsvorsorgeuntersuchung bezahlt.
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