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Brustkrebs - Mamma-Carcinom |
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Strahlenbehandlung
Bei den heute meist durchgeführten, brusterhaltenden Operationen gehört
die Bestrahlung der betroffenen Brust mit zur örtlichen
Sicherheitsbehandlung. Dies wird ambulant über einen Zeitraum von meist
6 Wochen durchgeführt.
Chemotherapie
Gemäß den internationalen Richtlinien für die Brustkrebsbehandlung wird
bei bestimmter Risikosituation für die Streuung von Brustkrebszellen im
Anschluß an die operative Behandlung eine begleitende Chemotherapie,
die sogenannte adjuvante Chemotherapie , oftmals für sinnvoll gehalten.
Diese wird in der Regel ambulant durchgeführt.
Hormontherapie
Wenn die sogenannten Hormonrezeptoren (siehe vorne) positiv sind, d.h.,
der Krebs auf Hormone für sein Wachstum abgewiesen ist, kann durch die
Tabletteneinnahme von Antihormonen ein evtl. Wiederkommen des Krebses
gut vermieden werden. Diese Nachbehandlung ist ohne größere
Nebenwirkungen. Zur Verfügung stehen die sogenannten Antiöstrogene
(z.B. Tamoxifen) oder die sogenannten Aromatasehemmer.
Rehabilitation und Kuraufenthalt
Zur Förderung der Wiedergenesung werden im Anschluß an eine
Krebsbehandlung verschiedene Rehabilitationsmaßnahmen angeboten,
stationäre Kurbehandlungen in speziellen Krebs-Kurkliniken.
Zur Wiedereingliederung gehört bei Brustabnahme die Verordnung von
Brustprothesen oder die Beratung über operative Wiederaufbaumaßnahmen
der Brust sowie die psychische Betreuung der Patientin und deren
Partner, die Beratung über Hilfsangebote, Selbsthilfegruppen und die
Beratung über soziale Hilfen wie den Schwerbehindertenausweis und
vieles mehr.
Nachsorge
Nach der Behandlung einer Krebserkrankung wird eine
Sicherheitskontrolle, die sogenannte Nachsorge empfohlen, die in
zunächst 1/4jährlichen Kontrolluntersuchungen beim niedergelassenen
Frauenarzt besteht. Hier gibt es verschiedene Nachsorgeprogramme, die
teils mehr technisch-labormedizinisch, teils mehr beschwerde-, bzw.
klinisch orientiert sind. Auf jeden Fall gehören eine gründliche
1/4jährliche Abtastuntersuchung der Brüste und deren Umgebung sowie
regelmäßige Mammographien (siehe oben) und Ultraschalluntersuchungen
der Brust zum Nachsorgeprogramm.
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