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Die bessere Vorsorge? PDF Drucken E-Mail
23.12.2006
Immer wieder wird die Behauptung aufgestellt, die Standardkrebsvorsorge,welche gesetzlich vorgeschrieben ist, wäre vollkommen ausreichend.
Von der Definition des Wörtchens "ausreichend" her, haben die Macher des Gesetzeswerkes sicher recht. Nicht aber, wenn man die heutigen Untersuchungsmethoden, welche Stand der Medizin darstellen, mit berücksichtigt.
 
Die normale Vorsorge umfasst minimale Untersuchungsgänge, siehe hier
 
Nimmt man jedoch die Statistiken verschiedener Erkrankungen der Frau ernst, so fehlen jedem verantwortungsbewussten Arzt diverse Untersuchungänge.
 
  • Eierstockskrebs ist die 6.-häufigste Erkrankung der Frau, dieser kann jedoch nur frühzeitig durch einen Ultraschall entdeckt werden. Jede 8.-9. Frau erkrankt in Ihrem Leben an Brustkrebs.
  • Außerhalb des Mammographiescreenings oder wenn die Patientin nicht gerade eine Hochrisikopatientin darstellt, kommt außer der Tastuntersuchung keine apparative Diagnostik zur Anwendung. Dabei werden Befunde der Brust meistens erst ab einem Durchmesser von 10mm ertastet, durch einen Ultraschall der Brust aber ab einer Größe von 3mm dargestellt (abhängig vom Gerät, Schallqualität und Brustbeschaffenheit). Auch diese Untersuchung mit nachgewiesener Sicherheit findet keine Routineanwendung.
  • Im jahr erkranken circa 6.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs , davon circa 50% Frauen welche eine Vorsorge wahrnehmen. Mittels eines einfachen Testes auf einen Virus wäre diese Zahl sicher erheblich zu reduzieren. Dieser  Test ist wiederum keine Routineuntersuchung.
  • Weiterhin erkranken im Jahr circa 7.000 Frauen an Blasenkrebs . Eine Routineuntersuchung der Blase gibt es aber überhaupt nicht! Dabei kann ein einfacher Test , besonders in Risikogruppen Sicherheit schaffen.
 
Von diesen Beispielen gibt es nicht nur in der Frauenheilkunde, sondern in jeder Fachgruppe jede Menge. Fragen Sie uns, wie Sie ihre Vorsorge verbessern können. 
 
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