|
|
RD Glossary - DMP
- Desease management Programm. Struktur einer festgelegten Behandlung einer Erkrankung wie z.B. dem Brustkrebs oder auch anderen Erkrankungen. Für verschiedene Erkrankungen wird die Behandlung nach diesen DMP Pflicht werden für Arzt und Patientin. Beide müssen sich vertraglich verpflichten danach zu handeln und zu behandeln. Stellt nach medizinischen Kriterien nicht unbedingt das Optimum der Behandlung dar.
- Doppleruntersuchung
- Durch eine Ultraschalluntersuchung können Flussmessungen bei verschiedenen Gefäßen sowohl der Mutter als auch des Kindes durchgeführt werden. Dadurch kann unter anderem die Blutversorgung des Kindes beurteilt werden. Wird meistens bei Wachstumsproblemen des Kindes, verringerter Fruchtwassermenge o.ä. Problemen durchgeführt.
- Down Syndrom
- Auch Trisomie 21 oder umgangssprachlich Mongolismus genannt.
- Dreimonatsspritze
- Eine Verhütung, bei der ein Gelbkörperhormon als Depot (Vorrat) in den Muskel (bevorzugt in den Po) gespritzt wird. Das Depot wirkt für circa drei Monate. Die Sicherheit entspricht der einer Pille.
- Dysmenorrhoe
Schmerzhafte Periodenblutung, teilweise begleitet von Kreislaufproblemen wie z.B. Schwächezuständen. Führt häufiger zur zeitweisen Arbeitsunfähigkeit für Stunden. Eine Behandlung ist z.B. durch die Gabe einer Pille möglich. Dadurch wird die Dauer und Stärke der Blutung günstig beeinflusst.
Gründe:
- Gebärmutterveränderungen (Myom z.B.)
- Endometriose
- Psyche
- Dyspareunie
Schmerzhafter Verkehr.
Gründe:
- Anatomie des Mannes (Größe des Penis).
- Erfahrenheit des Mannes.
- Anatomie der Frau (Scheidenverhältnisse, Erfahrenheit, Gebärmutterveränderungen, z.B. Myom).
- Verwachsungen im Becken der Frau z.B. durch vorausgegangene Entzündungen.
- Endometriose.
- Entzündungen im Intimbereich oder in der Scheide.
- Hormonmangel und damit empfindlichere Schleimhäute.
- Psychische Faktoren.
- Dysplasie
- Vorstufe eines Krebses. Auch Präkanzerose genannt. In der Frauenheilkunde spielen Dysplasien besonders am Gebärmutterhals, in der Gebärmutterschleimhaut und im Brustgewebe eine Rolle.
- Eierstöcke
- Die Eierstöcke (Ovarien) sind Bestandteil der weiblichen Geschlechtsorgane. Bereits in der 20. Schwangerschaftswoche sind bei einem Mädchen 8 Millionen Eizellen angelegt, bei der Geburt sind es dann noch 1-2 Millionen, die sich bis zur Pubertät auf etwa 300.000 bis 500.000 Primärfollikel reduzieren. Im Leben einer Frau gibt es etwa 300 bis 500 Zyklen mit Eisprung.
Größe und Lage Die beiden Eierstöcke sind an der Wand des kleinen Beckens angelegt und haben die Größe einer Pflaume. Die Eierstöcke liegen rechts und links der trichterförmigen Enden der Eileiter. Aufgaben und Funktionen In den Eierstöcken erfolgt die Reifung der Eizellen. Dort sind bereits bei der Geburt eines Mädchens alle Eizellen angelegt und bilden das Reservoir für die monatliche Eizellreifung. Ab der Pubertät reift mit jedem Menstruationszyklus mindestens eine Eizelle bis zum Eisprung heran. In den Eierstöcken werden auch die Sexualhormone Östrogen und Progesteron gebildet. Die sprungreife Eizelle (Graafscher Follikel) ist mit einem Ultraschallgerät für den Arzt sehr gut sichtbar. Der Follikel hat dann einen Durchmesser von etwa 25 Millimeter. In der Mitte des Menstruationszyklus springt eine Eizelle (Ovum) aus ihrem Graafschen Follikel und wandert durch die Eileiter, wo sie innerhalb weniger Stunden auf Samenzellen treffen muss, sonst stirbt sie ab. - Eileiter
Hohlorgan als Verbindung zur Gebärmutter. Nimmt die Eizelle nach einem Eisprung auf, um sie befruchtet oder auch unbefruchtet in die Gebärmutter zu transportieren. Ist der Eileiter verschlossen oder durch z.B. eine Entzündung verklebt oder in der Funktion beschädigt, kann die Empfängnis ausbleiben. Man spricht von Sterilität. Eine Untersuchung der Eileiterfunktion ist durch verschiedene Untersuchungen möglich.
- HSG (Röntgenkontrastuntersuchung der Eileiter)
- Hysterosalpingokontrastsonographie (HSKSG)
- Bauchspiegelung mit Eileiterdarstellung
- Eileiterschwangerschaft
- Auch Extrauteringravidität genannt. Schwangerschaft, welche sich im Eileiter entwickelt. Kommt in maximal 2.5% aller Schwangerschaften vor. Muß in den meisten Fällen durch eine Operation, wie z.B. eine Bauchspiegelung entfernt werden.
- Eisprung
- Auch Ovulation genannt. Zwischen dem 11. und 14. Tag des Zyklus kommt es zum in einem der beiden Eierstöcke zu einem Eisprung, die freigesetzte Eizelle wird meistens durch den Eileiter in die Gebärmutter transportiert.
- Eizelle
- Entspringt je Zyklus und Eisprung einmal. Wird Sie befruchtet, entsteht eine Schwangerschaft.
- Eklampsie
- Eine Erkrankung, die besonders im letzten Schwangerschafts-drittel auftreten kann. Symptome können schlagartige Blutdruckerhöhungen, Krämpfe, die mit Bewusstlosigkeit einhergehen können sowie Kopfschmerzen, Augenflimmern, Magenkrämpfe und massive Wassereinlagerungen sein. Eine Behandlung in einer Klinik ist zwingend. Die Sterblichkeit einer Eklampsie oder eines eklamptischen Anfalles für Mutter und Kind ist hoch. Die Therapie besteht je nach Entwicklung der Schwangerschaft in der Entbindung (wenn das kind reif ist) oder dem Versuch, die Kreislaufsituation der Schwangeren wieder zu stabilisieren, um dem Kind noch weiter Zeit zum reifen zu geben. Das gelingt nicht immer.
- Embryo
Bezeichnung für das werdende Kind bis zur 16. Schwangerschaftswoche.
- Emesis gravidarum
Schwangerschaftserbrechen. Übelkeit und Erbrechen in der 6.-14. Schwangerschaftswoche. Verantwortlich wird dafür das Schwangerschaftshormon (HCG) gemacht. Da die Konzentration ab der 13.-14. Schwangerschaftswoche wieder abfällt, verschwinden auch die Beschwerden. Meistens ist die Übelkeit am Morgen besonders ausgeprägt, kann aber zu jeder anderen Tageszeit auftreten. Siehe auch Hyperemesis gravidarum - Endometriose
- Unter Endometriose versteht man das Auftreten von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle. Weitere Informationen finden Sie hier .
- Estrogen
- Weibliches Sexualhormon. Es bewirkt die Ausbildung der weiblichen Geschlechtsmerkmale und steuert zusammen mit Progesteron den Fortpflanzungszyklus. In den Wechseljahren werden nur noch geringe Mengen an Östrogen gebildet. Dies geschieht hauptsächlich in der Nebennierenrinde und im Fettgewebe. Ein Östrogenmangel kann zu Wechseljahresbeschwerden führen.
- Fötus
- Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat (16. Schwangerschaftswoche) wird das wachsende Baby in der medizinischen Fachsprache Fetus (oder auch Fötus) genannt.
- Femurknochen
- Die Femurlänge (FL) ist Länge des Oberschenkelknochens.
Dieser Wert wird bei den Ultraschalluntersuchungen ermittelt, um festzustellen, ob der Fötus zeitgerecht entwickelt ist, ob er krank ist oder ob Fehlbildungen vorliegen. Dieses Maß gibt nicht nur eine Aussage über die zeitgerecht Entwicklung des Babys, sondern im Vergleich mit den anderen Meßwerten auch über mögliche Chromosomenstörungen. Ein Kind mit einem Down-Syndrom zum Beispiel, hat oftmals einen kurzen Oberschenkelknochen. - Fertilität
- Siehe auch Fruchtbarkeit.
- Fetal distress
- Notlage des Kindes vor oder während der Geburt. Es besteht meistens ein Versorgungsproblem durch Sauerstoffmangel.
- Fischgeruch
Wenn nach ungeschütztem Verkehr ein Fischgeruch entsteht, liegt fast immer eine Scheideninfektion mi einem Bakterium "Gardnerella vaginalis" vor. Die Diagnose wird durch den Amintest und durch eine Mikroskopie und/oder Kolposkopie gestellt. Die Behandlung ist einfach durch ein Antibiotikum zu führen. Eine Partnerbehandlung muß immer durchgeführt werden im den "Ping Pong" Effekt zu vermeiden.
Meistens sind es aber Mischinfektionen, auch mit Pilzen oder anderen Bakterien vergesellschaftet.
- Fruchtbarkeit
- Die Möglichkeit schwanger zu werden und / oder auch auszutragen. Das Gegenteil von Unfruchtbarkeit.
- Fruchtwasserabgang
Siehe Blasensprung
- Fruchtwasseruntersuchung
Amniocentese. Entnahme von Fruchtwasser zur Untersuchung auf Chromosomenveränderungen und auf Substanzen, welche einen Hinweis auf einen Neuralrohrdefekt geben. Durchgeführt meistens in der 14-16. Schwangerschaftswoche unter Ultraschallkontrolle. Indikationen (Gründe) zur Fruchtwasseruntersuchung - Mütterliches Alter > 35 Jahre
- Erbliche Chromosomenstörungen bei Geschwisterkindern
- Erbliche Chromosomenstörungen der Eltern
- Fehlbildungen der Wirbelsäule oder Gehirns bei Geschwisterkindern (Spina bifida oder Anenzephalus)
- Familiäre Häufung erblich bedingter Erkrankungen
- Auffällige Ergebnisse der Screeninguntersuchungen (z.B. NT Screening, Triple-Test)
- Mütterliche bzw. väterliche Ängste
Zeitpunkt der Untersuchung der optimale Zeitpunkt der Untersuchung liegt zwischen der 14. - 17. SSW. Gibt es Gründe zur früheren genetischen Untersuchung, so sollte die Chorionzotten-biopsie durchgeführt werden. Risiken der Untersuchung Die Komplikationsrate beträgt 0.5%-1%. Das Risiko, durch eine Fruchtwasserpunktion eine Fehlgeburt ausgelöst wird, beträgt 0.5%. Durchführung Unter Ultraschallkontrolle wird durch die Bauchdecke eine hauchdünne Nadel in die Fruchthöhle eingeführt und etwa 12ml Fruchtwasser entnommen. Diese Probe wird in einem Speziallabor untersucht. Der Eingriff wird generell ambulant durchgeführt und bedarf keiner Narkose.
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 Nächste > Ende >> RD Glossary by Run Digital |
|