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RD Glossary - Kolposkopie
- Eine Kolposkopie ist eine Darstellung der Portio des Gebärmutterhalses unter einer lupenoptischen Vergrößerung. Meistens werden zusätzlich Farbstoffe oder 3% Essiglösung angewandt um betroffene Areale besser zu identifizieren.
- Kondom
- Kondome oder Präservative sind die einzigen mechanischen Verhütungsmittel für den Mann. Bevor es die Pille und die Spirale gab, war das Kondom das meistgebrauchte Verhütungsmittel. Heute hat es sich, vor allem wegen der Aids-Gefahr wieder den Platz zwei erobert. Denn es ist nach wie vor die einzige Möglichkeit, sich vor der Ansteckung mit einer sexuell übertragbaren Krankheit und vor einer unerwünschten Schwangerschaft zu schützen.
Ein Kondom ist ein hauchdünner Gummischlauch, der über den erigierten Penis gestreift wird, die Samenflüssigkeit auffängt und damit verhindert, daß diese in die Scheide gelangt.
Die Kondome selbst sind in der Regel aus gutem Material. Aber aufgrund von Anwendungsfehlern oder aus Nachlässigkeit schwankt die Zuverlässigkeit dieser Methode sehr stark.
- Konisation
- Kegelförmige Gewebsentfernung vom Gebärmutterhals bei schweren Veränderungen im Gewebe. Diese werden durch den Vorsorgeabstrich oder Gewebeproben nachgewiesen.
- Lokalrezidiv
Wiederauftreten eines Tumors am ürsprünglichen Tumorsitz nach Erstbehandlung.
- Lues
- Andere Bezeichnung für Syphyllis
- Lutealphase
- Zeitraum im weiblichen Zyklus ab dem Eisprung. In diesem Zeitraum besteht der Gelbkörper (Corpus luteum).
- Maligne
Fachausdruck für bösartig.
- Malignom
Bösartiger Tumor, auch Carcinom oder Karzinom.
- Mammasonographie
- Auch Brustultraschall genannt. Im allgemeinen heute ein Ultraschall mit einer Frequenz von 11Mhz, mit welchem dynamisch das Brustgewebe untersucht wird. Eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Eine Fachgesellschaft, welche sich mit der weiblichen Brust beschäftigt) empfiehlt ab dem 35. Lebensjahr einmal pro Jahr zur Tastuntersuchung eine weitere technische Untersuchung. Dafür eignet sich dieses Verfahren sehr gut. Im Vorsorgerahmen keine Kassenleistung.
- Mammographie
- Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. 2006 wird bundesweit ein Screening für Frauen zwischen 50und 69 Jahren eingeführt. Die Kosten übernimmt dann auch im Vorsorgefall die Kasse. Sonst die ist die Mammographie nur im Rahmen eines Verdachtsfalles oder eines Hochrisikofalles zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen zu erbringen.
- Mastektomie
Entferung der Brust (weibliche wie auch männlich) durch eine Operation.
- Mastitis
Entzündung der Brust. Man unterteilt in:
- Pueperale Mastitis - Entzündung während der Stillzeit.
- Non-Pueperale Mastitis - Entzündung außerhalb der Stillzeit.
- Mastopathie
Gutartige Gewebeverdichtung des Brustgewebes, besonders bis zu den Wechseljahren auftretend. Häufiger bei Frauen im Zusammenhang mit Schmerzen vor der Periode zu finden. Nach Prechtel wird diese in 3 Grade eingeteilt. Näheres hier :
- Mehrlingsschwangerschaft
Schwangerschaft mit Seltenheitswert Mehrlingsschwangerschaften sind selten: Weitergehende Informationen hier und hier: - Menopause
Zeitpunkt ab letzter Monatsblutung einer Frau. (50 +/- 5 Jahre im Allgemeinen). Der Zeitraum davor oder während nennt sich Perimenopause oder Wechseljahre.
- Mikrokolposkopie
- Eine nicht allzu häufig angewandte Technik bei Veränderungen am Gebärmutterhals bzw. der Portio des Gebärmutterhalses.
Dabei wird unter einer 50-fachen Vergrößerung in Auflichttechnik von der oberflächlichen Schleimhaut der Portio ein optische Beurteilung nach Färbung mit z.B. Jod oder auch einem blauen Farbstoff durchgeführt.
Diese Technik kann in Grenzen hervorragend und besser als die herkömmliche Kolposkopie, die veränderten Areale identifizieren. Sie hilft dabei, bei einer eventuellen Operation, das zu entnehmende Gewebsstück so klein wie möglich zu halten.
- Mutterkuchen - Plazenta
- Wo sich das Ei in die Gebärmutterwand eingenistet hat, bildet sich die Plazenta, das wichtigste Organ im vorgeburtlichen Versorgungssystem, dem Bindeglied zwischen Mutter und Kind. Von ihr erhält das Ungeborene Nahrung und Sauerstoff und Schutz gegen viele Krankheitskeime und Schadstoffe.
- Mutterpass
Kleines Heft, in Deutschland blau eingefärbt, in welche alle Daten welche nach den Mutterschaftsrichtlinien erhoben werden, eingetragen werden. In dieses Heft werden fortlaufend auch alle Untersuchungsergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft eingetragen, dazu gehören auch die vorgesehen Ultraschalle. - Nabelschnur
- Die Nabelschnur ist die Verbindung zwischen mütterlichem und kindlichem Organismus. Über die große Vene gelangt frisches Blut mit Sauerstoff und Nahrung in den Kreislauf des Kindes. Über die zwei Nabelschnurarterien gibt es "verbrauchtes" Blut samt allen Abfallstoffen an den Kreislauf der Mutter zurück.
- Nackentransparenz
- Etwa ab der neunten Schwangerschaftswoche kann der Nacken des Fötus im Ultraschallbild gut gesehen und vermessen werden. Dies geschieht auch beim 1.Ultraschallscreening, welches in der 9.-12. Schwangerschaftswoche im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung durchgeführt wird.
Nackendicke-Messung
Das Nackendicke-Ultraschall-Screening (nuchal translucency, NT) ist ein Verfahren, bei dem (in einem exakten Sagittalschnitt) die Nackendicke in Zehntelmillimeter genau vermessen wird. Die Nackendicke wird, wenn sie denn auffällig ist, meist erst ab der 12. Schwangerschaftswoche auffällig und kann sich nach der 14. Schwangerschaftswoche aber in vielen Fällen wieder normalisieren, daher liegt der beste Zeitpunkt zur Messung zwischen der 12. (11+6) und 14.(13+6) Schwangerschaftswoche.
(Un-)Sicheres Symptom Wenn die Hautfalte im Nacken dicker als 5 (fünf) Millimeter ist, weist das auf ein erhöhtes Risiko hin, dass der Fötus Chromosomenschäden wie z.B. Down-Syndrom hat oder einen Herzfehler. Allerdings ist bei etwa 30 Prozent der Feten mit Down-Syndrom ein solches Nackenödem nicht erkennbar. In solchen Fällen wird eine pränatale Diagnostik mit Fruchtwasseruntersuchung empfohlen, damit festgestellt werden kann, ob tatsächlich ein Down-Syndrom vorliegt.
Untersuchung der Nicolaides Gruppe Von 1.015 Föten, die in der 10-13 Schwangerschaftswoche untersucht worden sind und bei denen die Nackenfalte größer als 3 mm war, konnte folgendes Risiko abgeleitet werden:
| 3 mm |
3 Mal höheres Risiko* |
| 4 mm |
18 Mal höheres Risiko* |
| 5 mm |
28 Mal höheres Risiko* |
| 6 mm |
36 Mal höheres Risiko* |
* ... in Bezug auf das bekannte Altersrisiko.
- Numerische Chromosomenaberation
- Das Vorhandensein überzähliger Chromosomen in den Zellkernen eines Menschen wird als numerische Chromosomenaberration bezeichnet. Derartige Chromosomenschäden, die infolge einer Störung bei der Zellteilung während der Meiose auftreten, nehmen an Häufigkeit mit zunehmendem Alter der Mutter, eventuell auch des Vaters, zu. Bis auf wenige Ausnahmen sind numerische Chromosomenaberrationen des Menschen nicht mit dem Leben vereinbar und führen meist schon früh in der Schwangerschaft zum Abort.
Diagnostische Untersuchungen Generell steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind eine numerische Chromosomenanomalie aufweist, mit dem Alter der Mutter an. Chromosomenanomalien sind meist bei einer vorgeburtlichen Chromosomenanalyse, der Amniozentese oder der Chorionzotten-Biopsie, zu diagnostizieren. Diese Untersuchungen sind allerdings mit einem Risiko zur Fehlgeburt verbunden. Risiko Bei Frauen im Alter von etwa 35 Jahren entspricht das Risiko einer Fehlgeburt durch die Untersuchung etwa dem des Chromosomenschadens, nämlich 0,5 Prozent. Da mit zunehmendem Alter der Frau das Risiko, ein Kind mit Chromosomenschaden zu bekommen, rapide ansteigt, das Risiko für eine Fehlgeburt aber altersunabhängig ist, wird Frauen, die älter als 34 Jahre sind, in der Regel eine Fruchtwasseruntersuchung angeraten. Mehr über das statistische Risiko im Zusammenhang mit dem Alter hier. Down-Syndrom Das Down-Syndrom (Trisomie 21) ist die bekannteste Chromosomenschädigung. Trisomie 21 bedeutet, dass das Chromosom 21 nicht wie normal in doppelter, sondern dreifacher Ausprägung vorliegt. Statt 46 Chromosomen besitzen Menschen mit Down-Syndrom 47 Chromosomen. In den Industriestaaten kommt auf etwa 650 Geburten durchschnittlich ein Kind mit Down-Syndrom. Die Krankheitshäufigkeit steigt stark mit dem zunehmenden Alter der Mutter und weniger stark mit dem des Vaters an. - Offener Rücken
- Der offene Rücken ist eine Wirbelsäulenanomalie, die auf einem unvollständigen Verschluss des Rückenmarks beruht. Normalerweise schützen verschiedene Schichten das Rückenmark vor Infektionen und Verletzungen. Bei einem offenen Rücken fehlen einige oder alle dieser Schichten. Mögliche Folgen sind Lähmung der Beine, Inkontinenz (Harn und Stuhl), eine verlangsamte geistige Entwicklung und Hydrocephalus (Wasserkopf).
- OGTT
- OGTT, Oraler Glucose Toleranz Test. Test, der bei Verdacht auf einen Gestations(Schwangerschafts-) diabetes, optimalerweise um die 26. SSW durchgeführt wird. Die Mutter trinkt nüchtern eine zuckerreiche Lösung. An ihren Blutwerten läßt sich ablesen, wie der Körper die erhöhte Glukosezufuhr verarbeitet. Test zum Ausschluss einer Diabetes Erkrankung bei der Mutter.
- Oligomenorrhoe
Der Zyklus ist insgesamt länger als 35 Tage.
Gründe:
- Hormonstörung, verursacht durch eine Störung im Körper selbst oder z.B. durch andere Medikamente.
- Wechseljahre
- Orale Ovulationshemmer (Pille)
- Diese Medikamente sind bekannt unter dem Namen „Pille“. Sie verhindern eine Schwangerschaft auf verschiedenen Wegen:
• verhindern den Eisprung • hemmen die Einnistung des befruchteten Eies • hemmen den Transport des Eies im Eileiter Die Pille gilt als das sicherste Verhütungsmittel, ihre Anwendung ist sehr einfach und sie lindert schmerzhafte Regelblutungen. Allerdings gibt es eine Reihe von Gründen, bei denen von einer Einnahme der Pille abzuraten ist.
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