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Osteoporose
Osteoporose bedeutet krankhaft gesteigerter Knochenabbau. Gründe können der Hormonmangel in den Wechseljahren, verschiedene Erkrankungen oder auch verschiedene Medikamente wie z.B. Cortison, sein. Ausführlich dazu hier .
Ovarien
Siehe auch Eierstöcke
Ovulation
Siehe Eisprung
PAP
Abkürzung für Papanicolaou. Amerikaner griechischer Herkunft, welcher die Technik des Vorsorgeabstriches und die Analyse dieser Zellen erfunden hat. Weiter Informationen finden Sie hier:
PCO
Akronym für Syndrom der Polycystischen Ovarien. Genauere Informationen dazu finden sie hier :
Pearl-Index
Ein Verhältniswert. Wenn 100 Frauen ein Jahr lang (12 Monate) ein Verhütungsmittel benutzen (1200 Zyklen) und davon eine schwanger wird ergibt dies einen Pearl-Index von 1.
Pille
Ausführliche Informationen unter Verhütung/Hormonelle Methoden.
PMS (Prämenstruelles Syndrom)
Regelmäßig vor den Tagen auftretende Beschwerden wie Reizbarkeit, Abgeschlagenheit, Depressionen, Bauschmerzen, Unlust, Antriebslosigkeit, Konzentrationsprobleme und weiteres. Wahrscheinlich sind die hormonellen Verschiebungen vor der Blutung Ursache. Versuche mit Vitamin B1 und Vitamin E verlaufen positiv. Homöopathische Therapien sind häufig sehr hilfreich
Polymenorrhoe
Der Zyklus ist insgesamt kürzer als 22 Tage.
 
Gründe:
 
Hormonstörung, z.B. Wechseljahre oder andere Störung. 
Portio
Der oberflächliche Anteil des Gebärmutterhalses, welcher in die Scheide ragt und von dem auch der Vorsorgeabstrich entnommen wird.
Punktwert
Ambulant tätige Ärzte, also alle niedergelassenen Ärzte, bekommen Ihre Leistungen zunächst nicht in echte Geld berechnet, sondern in s.g. Punkten.
 
Ein Beispiel:
 
Ein Gynäkologe bekommt pauschal für die Betreuung einer Patientin für drei Monate 420 Punkte. In dieser Pauschale sind alle Leistungen, bis auf Vorsorgeleistungen und ein paar wenige Sonderleistungen enthalten.
 
Der Wert eines Punktes wird nach Kassenlage am Ende eines jeden Quartales ermittelt. Idealerweise war die Vorstellung der obersten Geldverteiler der Ärzte (KBV), dass dieser Wert mit 5.11 Cent anzunehmen sei, was einem Geldwert von 21,46 € entsprechen würde.
 
Wenn jedoch mehr Leistungen und damit mehr Punkte von den Ärzten angefordert werden und die Menge Geld, welche von Kassen bereitgestellt wird, nicht steigt (was sie nicht tut!), dann sinkt der Wert mit steigender Punktzahl drastisch!
 
Wenn also mehr Patienten zum Arzt gehen, damit mehr Leistungen erbracht werden und mehr Punkte gefordert werden sinkt der Wert des Punktes. 
 
Punktwerte von 2.5-3.5 Cent sind leider durchaus normal zu nennen. Das führt dazu, dass ein und derselbe Arzt für ein und dieselbe Leistung nur noch 10.5-11.7 €  in einem Quartal erhält!

Autor Name: Marquardt

Röteln
Rubella genannt. Die Röteln treten vor allem im Kindes- oder Jugendalter auf und verlaufen in der Regel harmlos. Bei Jugendlichen Mädchen sollte eine Impfung erfolgen, damit ein Impfschutz vor einer Schwangerschaft besteht. Erfolgt eine Infektion unter der Schwangerschaft, so drohen dem Ungeborenen schwere Schäden wie Blindheit, Taubheit, Herzfehler und geistige Behinderung. Bei der Vorsorgeuntersuchung wird festgestellt, ob eine Schwangere bereits Röteln hatte oder durch eine Impfung geschützt ist. Dies wird im Mutterpass vermerkt. Besteht keine Immunität, muß die Schwangere besonders vorsichtig im Umgang mit Kindern sein.
Regel
Auch Blutung genannt. Ein normaler Zyklus hat eine Dauer von etwa 26-32 Tagen mit einer Blutungsdauer von 3-6 Tagen. Beeinflusst wird die Blutungsdauer durch die Einnahme eines hormonellen Verhütungsmittels (bis hin zu einer fehlenden Blutung), durch das exakte Zusammenspiel der einzelnen Hormone überhaupt und durch organische Bedingungen, wie z.B. die Größe der Gebärmutter.
Regeltempusstörung
Das Intervall zwischen den einzelnen Blutungen ist verändert. Entweder verkürzt oder verlängert. Die Ursache liegt häufig in einer Hormonstörung, welche neben Funktionsstörungen der Eierstöcke auch durch eine Störung der Schilddrüse oder durch Gewichtsschwankungen in Folge von Streß, etc. hervorgerufen werden kann.
Regeltypusstörung
Störung der Art der Blutung.
 
Entweder zu viel oder zu wenig oder zu lang oder zu kurz.
Zu kurze und zu geringe Blutungen werden z.B. absichtlich durch eine Pille verursacht. Zu lange oder zu starke Blutungen sind entweder organisch bedingt (vergrößerte Gebärmutter) oder  haben eine hormonelle Ursache.
Ringelrötel
Parvovirus B19 ist der Erreger.
Diese Viruserkrankung tritt oft epidemieartig auf, vor allem bei weiblichen Kindern und Jugendlichen. Es kommt hierbei zu grippeähnlichen Symptomen und Hautausschlag. Für Feten sind die Ringelröteln lebensgefährlich, deswegen kann es erforderlich sein, bei Kontakt mit infizierten Personen in der Schwangerschaft die Immunitätslage der Schwangeren zu überprüfen.
Saugglocke
Ein hutähnliches, heute meistens aus einem weichen Kunststoff bestehendes, Instrument mit einem Schlauch versehen. Bei einer Geburt mit Unterstützung durch eine Saugglocke (Vakuum) wird dieses Instrument am Kopf des Kindes angebracht und unter kontrollierten Beduingungen ein leichter Unterdruck aufgebaut. Bei einer Presswehe wird dann zusätzlich an der Saugglocke gezogen, damit das Kind geboren werden kann. Wird nur angewandt, wenn die Geburt aufgrund der Erschöpfung der Mutter kurz vor Schluß nicht mehr weitergeht und durch diese relativ geringe Unterstützung das Kind geboren werden kann. Auch eine kindliche Notlage kann einen Grund für diese Entbindungsform darstellen. Für die Anwendung der Saugglocke gibt es feste Regeln.
Scheide

Auch Vagina genannt. Dient zum/als

  1. Geschlechtsverkehr
  2. Geburtskanal
Scheitel-Steiß-Länge
Messung vom höchsten Punkt des Kopfes bis zum Steiß des Feten. Dient der Wachstumskontrolle durch Ultraschall. Meistens wird dieser Wert während des ersten Scrennings gemessen, danach ist er uninteressant, da es dann aussagekräftigere gibt.
Schwangerschaftsdiabetes
Gestationsdiabetes. Geschätzt 2-3% aller Schwangeren entwickeln eine Zuckererkrankung in der SChwangerschaft. Das bedeutet für die Schwangere, dass ein zu hoher Blutzuckerspiegel im Blut existiert, da die Schwangere den Zucker nicht verwerten kann. Das Kind besitzt jedoch nicht dieses Problem und baut den Zucker konsequent zu Fett um. Dieses wird dann gespeichert. Die Folge sind übermäßig große, trotzdem aber unreife Kinder, welche nach der Entbindung teilweise deutliche Anpassungsstörungen haben. Es wird ein deutlich erhöhtes Alterszuckerrisiko nach dem Auftreten eines Schwangerschaftszuckers beobachtet. Zu fordern wäre ein genereller Zuckerbelastungstest aller Schwangeren um eine optimale Behandlung durchführen zu können. Wird von den meisten Kassen als Screening-Test abgelehnt.
Spekulum
Instrument zur Untersuchung der Scheide und Darstellung der Portio Uteri, des untersten Teils des Gebärmutterhalses.
Syphillis

Syphilis (lat. Lues venerea), auch Lues, harter Schanker oder Franzosenkrankheit genannt, ist eine ansteckende Geschlechtskrankheit, die von Bakterien (Treponema pallidum) verursacht wird.

Die Krankheit wird durch Schleimhautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Bei der Geburt kann eine infizierte Mutter die Krankheit an das Neugeborene übertragen. Erheblich weitergehende Informationen finden Sie hier:

Tokolyse
Wehenhemmung. Entweder in Tablettenform (oral) oder in Form einer Infusion (parenteral).
Toxoplasmose
Diese Infektionskrankheit wird durch einen Parasiten hervorgerufen. Normalerweise ist diese Erkrankung harmlos, es kommt zu Fieber und eventuell leichten Halsschmerzen. Wer einmal eine Toxoplasmose durchgemacht hat, ist für den Rest seines Lebens dagegen immun.
In der Schwangerschaft kann eine Toxoplasmose jedoch zu schweren Hirnschäden und Blindheit des ungeborenen Kindes und schlimmstenfalls zum Tod führen.
Der Erreger wird durch rohes Fleisch, Tierkot oder infiziertes rohes Gemüse übertragen. Im Rahmen der Schwangerenvorsorge wird der Toxoplasmose-Titer bestimmt, wenn die Patientin dies wünscht. Der Titer sagt aus, wie viele Antikörper gegen einen bestimmten Erreger vorliegen. Bei positivem Testergebnis hatte eine Schwangere bereits Toxoplasmose und ist dagegen immun.
Schwangere, die noch keinen Kontakt mit dem Erreger hatten und nicht immun sind, können sich vor einer Toxoplasmose-Erkrankung schützen, indem sie:

• kein rohes Fleisch verzehren (wie Tartar, Salami, Speck, Schinken, Hamburger)
• rohes Gemüse am besten schälen oder gründlich waschen
• Kontakt mit Tierkot, besonders Katzenkot, vermeiden
Ultraschall
Strahlenfreie Untersuchungsmethode für viele Organe. Die Frauenärztinnen und Frauenärzte verwende zum einen Ultraschallstab für die Untersuchung von Gebärmutter - Eileitern und Eierstöcken im Unterleibes, zum anderen einen flachen Ultraschallkopf für die Untersuchung der Brust . Vorteile sind strahlenfreiheit bei sehr hoher Aussagekraft. Die Vorsorge sollte damit kombiniert werden und die Sicherheit zu erhöhen.

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