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RD Glossary C- Candida
- Zu den häufigsten Entzündungen der Scheide gehört die Infektion mit Hefepilzen ( Soor ). Bemerkbar macht sie sich typischerweise mit einem weißlich / bröckeligen Ausfluß sowie mit einem z. T. sehr starken Juckreiz. Die Herkunft der Infektion läßt sich bei diesem weitverbreiteten Keim oft nicht mehr bestimmen. Eine Entzündung ist jedoch meist nicht, wie oft befürchtet wird, Folge ungenügender Hygiene. Vielmehr kann eine Störung des natürlichen Scheidenmilieus durch z.B. übertriebene Intimhygiene mit reizenden Seifen oder die Einnahme von Antibiotika eine Infektion begünstigen. Die Behandlung mittels Scheidenzäpfchen/-cremes ist in der Regel problemlos. Bei wiederkehrenden Infektionen kann eine längerfristige Tabletteneinnahme helfen.
- Cerclage
Verschluß des Gebärmutterhalses mit einem Faden. Der Grund ist eine vorzeitige Verkürzung oder Öffnung des Gebärmutterhalses um eine Frühgeburt zu vermeiden. - Cervix Uteri
Siehe Gebärmutterhals. Detaillierte Informationen auch hier:
- Cervixcarcinom
Auch siehe auch Gebärmutterhalskrebs. - Chemische Verhütungsmittel
- Chemische Verhütungsmittel wie Schaumzäpfchen, Gels, Cremes oder Schaum müssen zehn Minuten vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt werden und sollen das Eindringen von Samenzellen in die Gebärmutter verhindern. Allerdings führen sie in manchen Fällen zu Reizungen der Scheidenschleimhaut.
Diese Art der Verhütungsmittel sollten eigentlich nur zusammen mit Kondomen oder dem Diaphragma verwendet werden, da sie nicht besonders sicher sind. - Chlamydien
- Chlamydien sind Bakterien, die meist durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Ist nur der Scheiden / Muttermundsbereich von den Bakterien befallen, bemerkt die Frau oft nur einen leicht vermehrten Ausfluß. Die Diagnose wird dann z.T. über den Partner gestellt, der mit Harnröhrenbeschwerden (Brennen, Ausfluß ) einen Arzt aufgesucht hat. Auch bei der Frau können, wenn die Harnröhre mitbefallen ist, Beschwerden wie Brennen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang auftreten. Wandern die Chlamydien über die Scheide und die Gebärmutter zu den Eileitern so entsteht eine schmerzhafte Eileiterentzündung. Mögliche Folge dieser aufsteigenden Infektion ist eine Verklebung der Eileiter und eine damit verbundene Sterilität ( Kinderlosigkeit). Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika, wobei immer beide Partner behandelt werden müssen. In der Schwangerschaft findet immer eine Untersuchung auf diese Infektion statt.
- Chorionzottenbiopsie
Die Chorionzottenbiopsie ist eine Untersuchung, bei der, ähnlich der Fruchtwasseruntersuchung, mit einer Nadel durch die Bauchdecke eingegangen wird oder mit einem sehr dünnen Katheter durch die Scheide in den Gebärmutterhals eingegangen wird. Dabei wird im Gegensatz zur Fruchtwasseruntersuchung kein Fruchtwasser, sondern Gewebe aus dem Mutterkuchen entnommen. Ist eine Abklärung von Auffälligkeiten oder einer vermuteten Chromosomenstörung sehr früh notwendig, wird diese Methode bevorzugt.
Risiken der Untersuchung Die Komplikationsrate beträgt 0.5%-1%. Das Risiko, durch eine Chorionzottenbiopsie eine Fehlgeburt ausgelöst wird, beträgt 0.5%. Insgesamt stellt sich das Risiko dieser Untersuchung etwas höher dar, als bei der Fruchtwasserpunktion. Das liegt aber wahrscheinlich in dem zusätzlich etwas höheren Fehlgeburtsrisiko in dieser frühen Schwangerschaftswoche.
- Chromopertubation
Darstellung der Eileiterdurchgängigkeit durch eine blaue Farbstofflösung im Rahmen einer Bauchspiegelung. Dient der Abklärung bei Kinderwunsch. - Condylome (Condylomata accuminata)
- Spitze Warzen im Schambereich der Frauen oder am Penis des Mannes. Verursacht werden diese durch das HPV (Human Papilloma Virus). Diese Erkrankung wird durch Geschlechtsverkehr übertragen. Eine Therapie besteht in der Entfernung durch Strom (Elekrovaporisation), Laser (laservaporisation) oder bei sehr kleinen Bereichen durch eine spezielle Creme. Goldstandard stellt die Laserbehandlung dar, welche in den seltensten Fällen von den Krankenkassen übernommen wird.
- Corpus Uteri
- Siehe auch Gebärmutterkrebs.
- CTG (Cardiotokogramm)
- Ein Gerät zeichnet gleichzeitig die Herzfrequenz mit Ultraschall und die eventuelle Wehentätigkeit der Gebärmutter mit einem Druckaufnehmer auf. Diese Technik gibt vor und während der Geburt eine Aussage über das Befinden des Kindes. Kindliche Notsituationen schlagen sich auch in in der Qualität des CTG nieder. In der Vorsorge des Frauenarztes erfolgt ab der 32. Schwangerschaftswoche eine regelmäßige CTG-Kontrolle, wenn notwändig auch früher.
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