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RD Glossary D- Dammschnitt
- Episiotomie genannt. Schnitt schräg oder senkrecht zum Scheideneingang ausgeführter Schnitt, um die Austrittsöffnung für das Kind noch zu vergrößern. Die Notwendigkeit ist ein heiß diskutiertes Thema in Fachkreisen und unter den Schwangeren.
- Descensus
- Senkung. Beschreibt eine Senkung der Gebärmutter oder der Scheide oder von Beiden in Richtung Scheidenausgang. Ursache ist eine Gewebeschwäche mit verschlechterter Haltefunktion. Ursachen können Geburten, speziell mit schweren Kindern, körperlich schwere Tätigkeiten und auch Übergewicht sein. Vorbeugung durch Beckenbodengymnastik und Gewichtsabnahme ist in Grenzen möglich. Es existieren Operationstechniken um diesen Zustand zu beheben oder zur verbessern. Frauen welche nicht geboren haben, leiden seltener unter diesem Problem. Ein Folge kann dann die Inkontinenz sein.
- Diaphragma
- Das Diaphragma, auch Scheidenpessar genannt, ist eine Kunststoffkappe, die das hintere Scheidengewölbe abdichtet und u.a. zur Empfängnisverhütung eingesetzt wird. Das Pessar muß für jede Frau individuell angepasst werden. Es wird grundsätzlich mit spermiziden Substanzen wie Cremes oder Gels angewendet.
- Dildo
- Umgangssprachlich für Vibrator.
- DMP
- Desease management Programm. Struktur einer festgelegten Behandlung einer Erkrankung wie z.B. dem Brustkrebs oder auch anderen Erkrankungen. Für verschiedene Erkrankungen wird die Behandlung nach diesen DMP Pflicht werden für Arzt und Patientin. Beide müssen sich vertraglich verpflichten danach zu handeln und zu behandeln. Stellt nach medizinischen Kriterien nicht unbedingt das Optimum der Behandlung dar.
- Doppleruntersuchung
- Durch eine Ultraschalluntersuchung können Flussmessungen bei verschiedenen Gefäßen sowohl der Mutter als auch des Kindes durchgeführt werden. Dadurch kann unter anderem die Blutversorgung des Kindes beurteilt werden. Wird meistens bei Wachstumsproblemen des Kindes, verringerter Fruchtwassermenge o.ä. Problemen durchgeführt.
- Down Syndrom
- Auch Trisomie 21 oder umgangssprachlich Mongolismus genannt.
- Dreimonatsspritze
- Eine Verhütung, bei der ein Gelbkörperhormon als Depot (Vorrat) in den Muskel (bevorzugt in den Po) gespritzt wird. Das Depot wirkt für circa drei Monate. Die Sicherheit entspricht der einer Pille.
- Dysmenorrhoe
Schmerzhafte Periodenblutung, teilweise begleitet von Kreislaufproblemen wie z.B. Schwächezuständen. Führt häufiger zur zeitweisen Arbeitsunfähigkeit für Stunden. Eine Behandlung ist z.B. durch die Gabe einer Pille möglich. Dadurch wird die Dauer und Stärke der Blutung günstig beeinflusst.
Gründe:
- Gebärmutterveränderungen (Myom z.B.)
- Endometriose
- Psyche
- Dyspareunie
Schmerzhafter Verkehr.
Gründe:
- Anatomie des Mannes (Größe des Penis).
- Erfahrenheit des Mannes.
- Anatomie der Frau (Scheidenverhältnisse, Erfahrenheit, Gebärmutterveränderungen, z.B. Myom).
- Verwachsungen im Becken der Frau z.B. durch vorausgegangene Entzündungen.
- Endometriose.
- Entzündungen im Intimbereich oder in der Scheide.
- Hormonmangel und damit empfindlichere Schleimhäute.
- Psychische Faktoren.
- Dysplasie
- Vorstufe eines Krebses. Auch Präkanzerose genannt. In der Frauenheilkunde spielen Dysplasien besonders am Gebärmutterhals, in der Gebärmutterschleimhaut und im Brustgewebe eine Rolle.
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