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RD Glossary F- Fötus
- Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat (16. Schwangerschaftswoche) wird das wachsende Baby in der medizinischen Fachsprache Fetus (oder auch Fötus) genannt.
- Femurknochen
- Die Femurlänge (FL) ist Länge des Oberschenkelknochens.
Dieser Wert wird bei den Ultraschalluntersuchungen ermittelt, um festzustellen, ob der Fötus zeitgerecht entwickelt ist, ob er krank ist oder ob Fehlbildungen vorliegen. Dieses Maß gibt nicht nur eine Aussage über die zeitgerecht Entwicklung des Babys, sondern im Vergleich mit den anderen Meßwerten auch über mögliche Chromosomenstörungen. Ein Kind mit einem Down-Syndrom zum Beispiel, hat oftmals einen kurzen Oberschenkelknochen. - Fertilität
- Siehe auch Fruchtbarkeit.
- Fetal distress
- Notlage des Kindes vor oder während der Geburt. Es besteht meistens ein Versorgungsproblem durch Sauerstoffmangel.
- Fischgeruch
Wenn nach ungeschütztem Verkehr ein Fischgeruch entsteht, liegt fast immer eine Scheideninfektion mi einem Bakterium "Gardnerella vaginalis" vor. Die Diagnose wird durch den Amintest und durch eine Mikroskopie und/oder Kolposkopie gestellt. Die Behandlung ist einfach durch ein Antibiotikum zu führen. Eine Partnerbehandlung muß immer durchgeführt werden im den "Ping Pong" Effekt zu vermeiden.
Meistens sind es aber Mischinfektionen, auch mit Pilzen oder anderen Bakterien vergesellschaftet.
- Fruchtbarkeit
- Die Möglichkeit schwanger zu werden und / oder auch auszutragen. Das Gegenteil von Unfruchtbarkeit.
- Fruchtwasserabgang
Siehe Blasensprung
- Fruchtwasseruntersuchung
Amniocentese. Entnahme von Fruchtwasser zur Untersuchung auf Chromosomenveränderungen und auf Substanzen, welche einen Hinweis auf einen Neuralrohrdefekt geben. Durchgeführt meistens in der 14-16. Schwangerschaftswoche unter Ultraschallkontrolle. Indikationen (Gründe) zur Fruchtwasseruntersuchung - Mütterliches Alter > 35 Jahre
- Erbliche Chromosomenstörungen bei Geschwisterkindern
- Erbliche Chromosomenstörungen der Eltern
- Fehlbildungen der Wirbelsäule oder Gehirns bei Geschwisterkindern (Spina bifida oder Anenzephalus)
- Familiäre Häufung erblich bedingter Erkrankungen
- Auffällige Ergebnisse der Screeninguntersuchungen (z.B. NT Screening, Triple-Test)
- Mütterliche bzw. väterliche Ängste
Zeitpunkt der Untersuchung der optimale Zeitpunkt der Untersuchung liegt zwischen der 14. - 17. SSW. Gibt es Gründe zur früheren genetischen Untersuchung, so sollte die Chorionzotten-biopsie durchgeführt werden. Risiken der Untersuchung Die Komplikationsrate beträgt 0.5%-1%. Das Risiko, durch eine Fruchtwasserpunktion eine Fehlgeburt ausgelöst wird, beträgt 0.5%. Durchführung Unter Ultraschallkontrolle wird durch die Bauchdecke eine hauchdünne Nadel in die Fruchthöhle eingeführt und etwa 12ml Fruchtwasser entnommen. Diese Probe wird in einem Speziallabor untersucht. Der Eingriff wird generell ambulant durchgeführt und bedarf keiner Narkose.
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