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RD Glossary A- AIDS
- Acquired Immunodeffiency Syndrome) Folge der Infektion mit einem
HI Virus. Man unterscheidet HIV 1 und HIV 2. Das Virus verursacht eine
Immunschwäche im Körper. Das HIV-Virus wird heute überwiegend durch
Geschlechtsverkehr übertragen. Möglich sind auch verunreinigte Spritzen
bei Drogenabhängigen, und Handlungen mit direktem Blutkontakt. Ein
AIDS-Test kann im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung auf Wunsch
durchgeführt werden.
- Alpha Feto Protein (AFP)
- Dieser Eiweisstoff wird durch eine Blutuntersuchung bei der
Schwangeren bestimmt. Er ist Bestandteil des Triple-Tests. Erhöhte
Werte können auf einen offenen Rücken des Kindes hinweisen.
- Amenorrhoe
Ausbleiben der Regel. Entweder primär (noch eine Blutung vorhanden gewesen) oder sekundär (es gab früher schon einmal ein Blutung, jetzt jedoch nicht mehr).
Gründe (keine Garantie für Vollständigkeit):
Primär:
- Hormonstörung
- Verschluß der Scheide (Blut kann nicht abfliessen)
- Genetische Störung (z.B. keine oder verkümmerte Eierstöcke vorhanden, Gebärmutter fehlt)
Sekundär:
- Schwangerschaft
- Wechseljahre (Menopause)
- Pille
- Eßstörung (drastisches Untergewicht)
- Sport (Überaktivität)
- Anabolika
- Psychopharmaka
- Aminkolpitis
- Zu den häufigsten oft auch unbemerkt verlaufenden Entzündungen der Scheide gehört die Infektion mit punktförmigen Bakterien ( Gardnarella vaginalis ). Außer einem vermehrten gräulich, übelriechenden Ausfluß ( Fischgeruch ) bestehen sonst oft nur milde Beschwerden in Form von Juckreiz und Brennen. Die Behandlung mit Scheidenzäpfchen / Cremes ist problemlos.
- Amniocentese
Fruchtwasseruntersuchung. Entnahme von Fruchtwasser zur Untersuchung auf Chromosomenveränderungen und auf Substanzen, welche einen Hinweis auf einen Neuralrohrdefekt geben. Durchgeführt meistens in der 14-16. Schwangerschaftswoche unter Ultraschallkontrolle.
Indikationen (Gründe) zur Fruchtwasseruntersuchung - Mütterliches Alter > 35 Jahre
- Erbliche Chromosomenstörungen bei Geschwisterkindern
- Erbliche Chromosomenstörungen der Eltern
- Fehlbildungen der Wirbelsäule oder Gehirns bei Geschwisterkindern (Spina bifida oder Anenzephalus)
- Familiäre Häufung erblich bedingter Erkrankungen
- Auffällige Ergebnisse der Screeninguntersuchungen (z.B. Triple-Test)
- Mütterliche bzw. väterliche Ängste
Zeitpunkt der Untersuchung der optimale Zeitpunkt der Untersuchung liegt zwischen der 14. - 17. SSW. Gibt es Gründe zur früheren genetischen Untersuchung, so sollte die Chorionzotten-biopsie durchgeführt werden.
Risiken der Untersuchung Die Komplikationsrate beträgt 0.5%-1%. Das Risiko, durch eine Fruchtwasserpunktion eine Fehlgeburt ausgelöst wird, beträgt 0.5%.
- Azyklische Blutungen
Blutungen ohne Bezug zum normalen Zyklus, welche länger oder häufiger auftreten und nicht nur vorrübergehend vorhanden sind. Ursachen sind z.B. hormonelle Störungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Einflüsse durch Medikamente, z.B. auch Psychopharmaka.
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