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Eierstöcke
Die Eierstöcke (Ovarien) sind Bestandteil der weiblichen Geschlechtsorgane. Bereits in der 20. Schwangerschaftswoche sind bei einem Mädchen 8 Millionen Eizellen angelegt, bei der Geburt sind es dann noch 1-2 Millionen, die sich bis zur Pubertät auf etwa 300.000 bis 500.000 Primärfollikel reduzieren. Im Leben einer Frau gibt es etwa 300 bis 500 Zyklen mit Eisprung.

Größe und Lage
Die beiden Eierstöcke sind an der Wand des kleinen Beckens angelegt und haben die Größe einer Pflaume. Die Eierstöcke liegen rechts und links der trichterförmigen Enden der Eileiter.

Aufgaben und Funktionen
In den Eierstöcken erfolgt die Reifung der Eizellen. Dort sind bereits bei der Geburt eines Mädchens alle Eizellen angelegt und bilden das Reservoir für die monatliche Eizellreifung.

Ab der Pubertät reift mit jedem Menstruationszyklus mindestens eine Eizelle bis zum Eisprung heran. In den Eierstöcken werden auch die Sexualhormone Östrogen und Progesteron gebildet. 

Die sprungreife Eizelle (Graafscher Follikel) ist mit einem Ultraschallgerät für den Arzt sehr gut sichtbar. Der Follikel hat dann einen Durchmesser von etwa 25 Millimeter. In der Mitte des Menstruationszyklus springt eine Eizelle (Ovum) aus ihrem Graafschen Follikel und wandert durch die Eileiter, wo sie innerhalb weniger Stunden auf Samenzellen treffen muss, sonst stirbt sie ab.

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