Es gibt
ganz unterschiedliche Pillenarten, die vom Arzt verschrieben werden
können. Die Einphasenpille wird 21 Tage lang eingenommen und enthält in
jeder Tablette die gleiche Menge von Östrogen und Gestagen. Nach 21
Tagen wird sieben Tage lang pausiert, und in dieser Zeit kommt es durch
den Entzug der Hormone zu einer Blutung.
Die Zweiphasenpille
paßt sich mit unterschiedlich starken Dosierungen der Hormone dem
natürlichen Monatszyklus an. Wichtig ist dabei, daß unbedingt die auf
der Verpackung angegebene Reihenfolge bei der täglichen Einnahme
eingehalten wird.
Die Dreistufenpräparate sind bei den
Hormonmengen noch stärker am Zyklus orientiert. Deshalb kann schon bei
einem kleinen Einnahmefehler die kontrazeptive Wirkung ausbleiben.
Die Verträglichkeit
Unabhängig davon, welche Pillenart eingenommen wird, kann es bei
manchen Frauen zu Spannungsgefühlen in der Brust, Kopfschmerzen oder
Schmierblutungen kommen. Auch das Körpergewicht kann geringfügig
steigen. Raucherinnen sollten die Pille nicht nehmen, denn durch die
Östrogene wird das Herzinfarkt- und Thromboserisiko weiter erhöht.
Die Sicherheit
In der Wirkung ist die Pille sehr sicher, aber die Anwendung ist
oftmals ein Unsicherheitsfaktor. Einerseits weil die Einnahme verzögert
oder vergessen werden kann, andererseits weil körperliche Störungen
vorliegen können. Zum Beispiel muß bei Erbrechen oder Durchfall die
Verhütung zusätzlich durch Kondome gesichert werden.
Die normale Kombinationspille ist während des Stillens nicht einzunehmen!
Einige Antibiotika und Antiepileptika, wie auch diverse andere Medikamente können, wie auch Ebrechen und Durchfall die Wirksamkeit der Pille erheblich mindern!
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