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Brustvorsorge PDF Drucken E-Mail
Der Brustkrebs oder das Mammacarcinom“ ist die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. Bis zu 10% aller Frauen erkranken in ihrem Leben an dieser lebensbedrohlichen Krankheit. Das weitere Lebensschicksal der betroffenen Frauen hängt unter anderem davon ab, wie klein das Mammacarcinom noch ist, wenn es entdeckt wird. 
Je kleiner es ist, desto größer die Chance, daß der Krebs noch lokal begrenzt ist und noch nicht auf die Lymphknoten der Achselhöhle übergegangen ist oder sich im Körper ausgebreitet hat. In der Regel kann ein Krebsknoten von 1cm Durchmesser bei der Tastuntersuchung festgestellt werden. Bis ein solcher Krebsknoten so groß wird, daß Sie oder der Arzt oder die Ärztin ihn tasten kann, ist er meistens schon längere Zeit vorhanden, so daß eine Absiedlung der bösartigen Zellen in die Lymphknoten oder den Körper möglich ist.
Deshalb gibt es Untersuchungen, um die Geschwulst noch vor dem Zeitpunkt ihrer Tastbarkeit zu entdecken.
Die typische Brustkrebsvorsorge bei einer familär nicht belasteten Frau umfasst normalerweise ab dem 30. Lebensjahr einmal jährlich die Tastuntersuchung und im Mammographiescreening dann zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre die Mammographie.Die Mammographie ist in der Lage, >90% der noch nicht tastbaren, noch sehr kleinen Krebsherde früher zu entdecken. Obwohl diese Untersuchung von vielen Frauen als unangenehm empfunden wird, da die Brust dabei ziemlich fest zwischen zwei Röntgenplatten gedrückt wird, bietet die frühzeitigere Entdeckung der Krankheit entscheidend verbesserte Chancen der Heilung. Die Kontroverse über die möglichen Schäden durch die Röntgenstrahlung schreckt auch viele Frauen davon ab, diese Untersuchung bei sich vornehmen zu lassen, obwohl es bei allen Fachleuten inzwischen unumstritten ist, daß die Vorteile ganz erheblich überwiegen. Patientinnen welche entweder nicht in das zwischenzeitlich eingeführte Mammographiescreening fallen oder welche Ablehnend einer Mammographie gegenüber stehen, können wir zusätzlich zur Vorsorgeuntersuchung eine hochauflösende Mammasonographie anbieten. Hier handelt es sich um eine Ultraschalluntersuchungsmethode, mit der das gesamte Brustgewebe ebenso wie die Region der Achsellymphknoten in seiner Feinstruktur dargestellt werden kann. Diese Methode kann in allen Fällen eingesetzt werden und ist ohne Röngenstrahlenbelastung.  Wie jede Methode bietet auch diese keine 100% Sicherheit, z.B. können s.g. Mikroverkalkungen oder Vorstufen eines bösartigen Tumors nicht oder selten erkannt werden. Diese Untersuchung ist nicht als Ersatz einer Mammographie oder des Mammographiescreenings zu verstehen.
 
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