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Die Spirale PDF Drucken E-Mail
Die Spirale ist ein lokal wirkendes Verhütungsmittel. Am häufigsten wird eine Spirale eingesetzt,d die wie ein "T"-förmiger Kunststoffstab aussieht und am senkrechten Teil mit Kupfer umwickelt ist. Diese Spirale wird von der/m Ärztin/Arzt in die Gebärmutter eingelegt und verhindert die Einnistung des Eies. Die Wirkung der Kupferionen beeinflußt zusätzlich die Beweglichkeit der Samenfäden.

empf05.jpg Kupferhaltige Spiralen müssen alle drei bis fünf Jahre ausgetauscht werden. Die Sicherheit ist nicht ganz so hoch wie die der Pille. Bei manchen Frauen kann die Spirale zu Entzündungen führen. Dann muß sie auf jeden Fall entfernt werden. Dies gilt auch, wenn die Blutungen zu stark werden.

Als neueres Modell gibt es eine gelbkörperhormonhaltige Spirale; MIRENA®. Statt der Kupferwicklung besitzt diese Spirale ein Depot mit diesem Hormon. Die Spirale hat dadurch eine bis zu 5-fach höhere Sicherheit als konventionelle Modelle.

Weiterer Vorteil ist, dass bei einem Großteil der Anwenderinnen die Periode ausbleiben kann, bei einem weiteren Teil deutlich schwächer wird. Gerade das Ausbleiben verunsichert einige Anwenderinnen, weil sie nicht mehr abschätzen können ob eine Frühschwangerschaft besteht oder dies eine Wirkung der Spirale ist. Liegedauer 5 Jahre. Es bestehen z.T. hormonabhängige Nebenwirkungen, wie Verstärkung der Akne.

 
 
 
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