Schrumpfung der Arzneimittelkosten?
Nachdem der neue Minister nicht gerade für kritische Äusserungen
über die Pharmaindustrie bekannt wurde, kommen jetzt neue Töne aus Berlin. Wahrscheinlich bedingt durch den 35 Mrd Zuschuss in den Gesundheitsfonds, welchen Experten für dieses Jahr erwarten, scheint im Ministerium ein Sinneswandel vorzugehen. Wie ein Ministerium, welches gerade einen der größten Kritiker der Pharambranche geschasst hatte, dieses aber bewerkstelligen möchte, steht in den Sternen. Unabhängig von allen Unkenrufen von Kassenseite oder auch von der Seite der Politik, hat Deutschland immer noch einen allmählichen demographischen Wandel vor sich, welcher höhere Kosten auch im Pharmasektor mit sich bringen wird. Es ist eine Milchmädchenrechnung, dass wer älter wird, mehr Medikamente benötigt. Das pure ignorieren dieser Tatsache hilft nicht bei der Planung von zukünftigen Strategien.
