Privat wird zu teuer

Zum 1.1.2012 haben die Privaten Krankenversicherer die Beiträge um bis zu 50% erhöht.

Als Folge des "Preisschocks" versuchen nun einige der Privat Versicherten in die Gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, was nur unter bestimmten Bedinungen möglich ist. Nach Berichten der drei größten Krankenkassen (AOK, TK, BEK/GEK) sind z.B. 2011 über 100.000 Versicherte gewechselt, die ersten Zahlen von 2012 würden eine weitere Steigerung aufweisen.

Stellt sich die Frage, welche Gruppe zurück wechseln möchte. Rentner können dieses nicht, Freiberufler und Angestellte mit konstantem Einkommen auch nicht. Eine Möglichkeit besteht für arbeitslos gewordene oder in niedrigere Lohngruppen eingestufte Angestellte oder arbeitslos gewordene Freiberufler.

Alle Gruppen welche lediglich der Kosten wegen wechseln wollen, dürfen dieses nominal nicht. Sollte ein normaler Beitragszahler wechseln, wäre dieser bei der gesetzlichen KV auch im Freiwilligen Tarif versichert, was Kosten in Höhe von bis zu 800 Euro pro Monat (inkl. Pflege etx.) für Selbstständige und bis zu 400 Euro für Angestellte bedeuten würde.

Der Klassiker unter den Privat Versicherten ist jedoch auch der Selbstständige, welche sich nie versichert hat und nun mit 50+ in die Krankenversicherung eingestiegen ist. Gleichbedeutend mit einem enormen Beitrag.