Die Bundesregierung kann sich nicht auf eine konzertierte Aktion zur Sanierung des Gesundheitswesens einigen. Weiterlesen...
Windpocken in der Schwangerschaft?
Die Panik, man könnte sich bei einem Kind im eigenen Haushalt oder außerhalb mit Windpocken in der Schwangerschaft angesteckt haben, ist meistens zum Glück unbegründet.
Windpocken haben in der Bevölkerung einen "Durchseuchungsgrad" von bis zu 96%. D.h., in der
Regel ist die werdende Mutter gegen das Virus immun!
Regel ist die werdende Mutter gegen das Virus immun!
Falls ein Kontakt stattgefunden haben sollte (wenigstens von Angesicht zu Angesicht oder längere Zeit im gleichen Raum), dann sollte ein Immunstatus schnellstmöglichst bestimmt werden, damit evt. noch ein Hyperimmunglobulin gespritzt werden kann. Meistens ist dass aber nicht notwendig.
Wichtig ist eine Abklärung besonders direkt vor der Entbindung, wenn keine Immunität besteht. Durch den potentiellen Übertritt kann das Neugeborene direkt infiziert und erheblich geschädigt werden. In Einzelfällen versucht die Klinik dann die Geburt unter Gabe von Immunglobulinen zu verzögern.


