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Anmerkung:
In
einigen Bevölkerungsgruppen treten Genmutationen häufiger auf (zum
Beispiel aus Mittelmeerländern: ß-Thalassämie). In diesen Fällen ist
eine genetische Beratung zu empfehlen.
3.2 Risiko-Ermittlung
3.2.1 Maßnahmen zur Risiko-Ermittlung
- Untersuchung gemäß den Mutterschafts-Richtlinien,
- Prüfung
bestimmter altersabhängiger genetischer Risiken durch Bestimmung von
Serummarkern und gezielte Ultraschalluntersuchungen,
- bei
Anhaltspunkten für ein genetisch bedingtes Risiko Nutzung der
Möglichkeiten einer humangenetischen Beratung und Diagnostik
einschließlich einer Heterozygotentestung bei häufigen Genmutationen,
- bei Anhaltspunkten für teratogene Risiken Konsultation sachkundiger Institutionen:
Frauenarzt (mit Schwerpunkt spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin),
Kinderarzt (mit Schwerpunkten spezielle pädiatrische Intensivmedizin und/ oder Neonatologie),
Humangenetiker, Pharmakologen, Toxikologen, Spezialisten für Strahlenschutz,
Arzneimittel-Informationszentrale, Giftzentrale, Pharmazeutische Hersteller,
- bei Verdacht auf teratogen oder fetotoxisch wirkende Infektionserreger:
Mikrobiologen, Humangenetiker.
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