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Seite 1 von 3 Was sind Herz-/Kreislauferkrankungen?
Herz-/Kreislauferkrankungen umfassen vor allem Erkrankungen der Herzkranzgefäße wie
Angina pectoris:
Verkalkungen der Herzkranzgefäße verringern
die Durchblutung des Herzens. Das führt zu plötzlich einsetzenden, sehr
starken Schmerzen in der Herzgegend, die oft bis in den linken Arm
ausstrahlen.
Herzinfarkt:
Durchblutungsstörungen der
Herzkranzgefäße sind häufig Vorboten eines Herzinfarktes. Er kann aber
auch ohne Vorankündigung ganz plötzlich eintreten, wenn ein
Herzkranzgefäß verstopft. Je nach Ausdehnung und Ort des
Gefäßverschlusses gehen Teile der Herzmuskulatur zugrunde. Im
schlimmsten Falle kann dies zum Tod führen.
Bluthochdruck:
zählt ebenfalls zu den Kreislauferkrankungen. Bluthochdruck kann
Beschwerden wie Schwindel oder Herzklopfen verursachen. Als
Risikofaktor kann er zur Entstehung weiterer Erkrankungen beitragen,
wie Herzinfarkt oder
Schlaganfall:
der im weiteren
Sinne zu den Kreislauferkrankungen gezählt werden kann. Als Folge eines
plötzlichen Gefäßverschlusses im Gehirn werden bestimmte Hirnbereiche
nicht mehr durchblutet und sterben ab. Lähmungen und/oder
Sprachstörungen treten auf. Wenn lebenswichtige Bezirke betroffen sind,
kann ein Schlaganfall auch den Tod verursachen.
Welche Risikofaktoren gibt es? Herz-/Kreislauferkrankungen werden durch bestimmte Risikofaktoren begünstigt:
- Familiäre Veranlagung
- Zigarettenrauchen (mehr als 10 Zigaretten täglich)
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
- Bluthochdruck (über 160/90 mmHg)
- Erhöhung des Cholesterinwertes im Blut (über 250 mg%)
- Erhöhung bestimmter Blutfettwerte (Triglyzeride über 170 mg%)
- Erhöhung des Harnsäurewertes im Blut (über 6,5 mg%)
Bei Frauen kommt hinzu:
Die Entfernung beider Eierstöcke, vor allem vor dem 35. Lebensjahr.
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